Neuer Paradigmenwechsel? Wie 3D-Technologie mit Druck kombiniert wird

Längst hat sich die 3D-Technologie in der Welt der Technik und Elektronik eingebürgert. Fernseher lassen Spiel- oder Dokumentarfilme nahezu lebensecht wirken und Konsolenspiele versetzen in eine täuschend echte Fantasiewelt. Doch kaum sind die Geräte im Handel erhältlich, bahnt sich schon die nächste Innovation an: der 3D-Drucker.

Wie der revolutionäre Drucker funktioniert

Der 3D-Druck wird heutzutage bereits bei der Herstellung von dreidimensionalen Werkstücken angewandt. Dazu wird zunächst ein Modell am Computer erstellt. Die Software überträgt dessen Daten dann zum Drucker und dieser produziert nahezu jedes gewünschte Objekt. Typische Ausgangsstoffe sind meist Kunststoffe und -harze, Keramiken und Metalle. Sie werden meist in der Düse des Druckers geschmolzen und dann aufgetragen. Die Vorteile dieses Herstellungsverfahrens sind immens. So entfällt bei der Produktion eines Stuhles beispielsweise jeglicher Verschnitt. Auch müssen im Gegensatz zu anderen Produktionsweisen keine Gießformen gewechselt werden. Stattdessen arbeitet der Drucker nach dem Starten des Druckprozesses völlig selbstständig. Risikobehaftete Arbeitsplätze in der Industrie könnten so durch Stellen in der Planung und Computermodellierung ersetzt werden.

Anwendung in der Zukunft

Der Einsatz der innovativen 3D-Drucker liegt näher als vermutet. So plant ein Smartphonehersteller bereits eine Gehäuseschale, die nach individuellen Vorstellungen vom Kunden entworfen und gedruckt werden kann. Eine wohl einzigartige Anwendung findet das noch weitestgehend unbekannte Herstellungsverfahren bereits in der Möbelbranche. So stellen beispielsweise Designer bereits Möbelstücke nach den Wünschen ihrer Kunden her. In zehn Jahren soll der 3D-Druck bereits auf dem Massenmarkt angekommen sein. Einige Forscher vermuten, dass die Wirtschaft sich dadurch erheblich verändern wird, da sich Produktionsprozesse auf die Weise zum Endverbraucher verlagern würden. Mit der richtigen digitalen Vorlage könnten in der Zukunft dann alle möglichen Produkte direkt im hauseigenen Drucker erzeugt werden. Auch in der Medizin versprechen 3D-Drucker viele neue Anwendungsmöglichkeiten. So wurde bereits mit Stammzellen als Tinte experimentiert. Dreidimensionales Gewebe konnte so bereits von Forschern aus Schottland künstlich gedruckt werden. Doch die noch in den Kinderschuhen steckende Innovation birgt ebenso Risiken und hat bereits zu heftigen Diskussionen geführt. So ist beispielsweise unklar wie sich die Erfindung auf die Wirtschaft und deren Strukturen auswirken wird. Ebenfalls könnten die Drucker missbraucht werden und zur Produktion von Waffen oder anderen illegalen Dingen eingesetzt werden.

Revolutionäre Idee mit bedenklichen Risiken

Der praktische Nutzen der 3D-Drucker ist also nicht zu vernachlässigen, doch sollten die Geräte dennoch mit Vorsicht genossen werden, denn ein Missbrauch könnte nicht absehbare Folgen nach sich ziehen. Bis die Drucker in der Wirtschaft eingesetzt werden wird also wohl noch einige Zeit vergehen. Quelle des Inhalts ist der Druckerzubehör Lieferant http://www.hq-patronen.de/

 

Tags: , ,